Die "Schulgeschichte"

Die Werner-von-Siemens-Schule ist die älteste Schule in Dörnigheim - jedoch gibt es sie an ihrem jetzigen Standort, der Ascher Straße im Dörnigheimer Stadtteil Westend erst seit dem 1.08.1994.

Ein Teil des Schulgeländes und der Schule wurde 1996 vom Schulträger, dem Main-Kinzig-Kreis, an die Stadt Maintal verkauft: Hier (im heutigen „Brüder-Schönfeld-Haus“) befinden sich jetzt die „Schulnachbarn“: ein Kinder- und Jugendclub, ein Eltern-Kind-Verein (Kindergarten und Hort), ein Computer-Club und das "Regenbogenhaus" (Betreuung für die Grundschüler).

Nach Aufgabe der Organisationsform Förderstufe und deren Auslaufen besteht die Schule als Grund-, Haupt- und Realschule seit dem 01.08.2006. Auf Grund dieser Struktur kooperieren hier Lehrkräfte mit unterschiedlicher Ausbildung (L1, L2). Zusätzlich gibt es abgeordnete Lehrkräfte vom Beratungs- und Förderzentrum im Bereich des inklusiven Unterrichts in allen Schulformen.

Die Werner-von-Siemens-Schule hat im Anschluss an ihre Grundschule zwei darauf aufbauende abschlussbezogene Schulzweige: den Realschulzweig bis Klasse 10 und den Hauptschulzweig bis Klasse 9.

In diesen Schulzweigen erweitert sich der Einzugsbereich der Schule vom Stadtteil Dörnigheim auf alle vier Maintaler Stadtteile und die Gemeinden Nieder- und Oberdorfelden.

Die Schülerinnen und Schüler besuchen ab Klasse 5 entweder die Realschule oder die Hauptschule; sie werden also in festen, an ihren Begabungen ausgerichteten Klassen aber in getrennten Wegen gezielt bis zum jeweiligen Abschluss geführt. Sie können den Realschulabschluss oder den Qualifizierenden Realschulabschluss nach Klasse 10 sowie den Hauptschulabschluss oder den Qualifizierenden Hauptschulabschluss nach Klasse 9 erreichen.

Im Schuljahr 1998/99 verließ zum erstenmal eine Abschlussklasse die Hauptschule; im Schuljahr 1999/2000 beendete die erste Realschulklasse die Schule.

Im April 2009 begannen Sanierungsmaßnahmen; eine neue Sporthalle wurde im März 2010 fertig gestellt; die Sanierung und Modernisierung des Schulgebäudes dauert mit dem 4. Bauabschnitt an.

Eine Elterninitiative hat zu Beginn des Schuljahres 2001/02 für Kinder der ersten vier Jahrgänge ein Betreuungsangebot für Grundschulkinder, das "Regenbogenhaus", eingerichtet. Die Trägerschaft für das „Regenbogenhaus“ ging im Januar 2008 auf die Evangelische Kirche Dörnigheim über und im August 2009 auf den schulischen Kooperationspartner SC Budokan.

Zum Schuljahr 2006/07 erfolgte eine Profilschärfung mit dem Schwerpunkt Naturwissenschaften. Vom Schuljahr 2007/08 beginnen fünfte Klassen mit dem Angebot Sport PLUS: Zusätzlich zum Regelunterricht erhalten die – freiwillig teilnehmenden Schüler und Schülerinnen - an zwei Nachmittagen jeweils zwei zusätzliche Sportstunden, eine kostenlose Hausaufgabenbetreuung und ein frisch zubereitetes Mittagessen.

Seit Februar 2009 arbeiten ein Schulsozialarbeiter und seit Mai 2009 Berufseinstiegsbegleiter an der Schule.

Seit Beginn des Schuljahres 2010/11 gibt es für die Sekundarstufe die Angebote der „Pädagogischen Mittagsbetreuung“ im Profil 1; die Bewerbung für Profil 2 ist eingereicht.

Ab Schuljahr 2012/13 beginnt in den fünften Klassen ein neues Schwerpunktangebot Musik PLUS: Zusätzlich zum zweistündigen Regelunterricht Musik erhalten die – freiwillig teilnehmenden Schüler und Schülerinnen- zwei zusätzliche Musikstunden neben der kostenlosen Hausaufgabenbetreuung und dem frisch zubereiteten Mittagessen.

Im August 2014 erreichen die Schülerzahlen mit 659 Schülerinnen und Schülern den absoluten Spitzenwert seit dem 20-jährigen Bestehen der Siemensschule als Grund-, Haupt- und Realschule im Schuljahr 1994/95.

Seit Februar 2009 arbeiten ein Schulsozialarbeiter und seit Mai 2009 zwei Berufseinstiegsbegleiter an der Schule.

Im Schuljahr 2010/11 wird die Schule zur „Schule mit pädagogischer Mittagsbetreuung“. Eltern sollen die Gewissheit haben, dass ihre Kinder in einem verlässlichen zeitlichen Rahmen auch vor und/oder nach dem Unterricht in der Schule in guten Händen sind. Für die Kinder, die über die normale Unterrichtszeit hinaus nachmittags betreut werden, wird die Schule in besonderer Weise Lebensraum. Kinder sollen sich in der Schule wohl fühlen und durch die Nachmittagsangebote Teamfähigkeit und soziale Kompetenz erwerben. Durch Anleitung und das gemeinsame Lernen soll die Arbeitsbereitschaft erhöht und die Kreativität gefördert werden. Ebenso sollen sie zu einer sinnvolleren Freizeitgestaltung angeleitet werden. Es gibt vielfältige Angebote: Eine offene Hausaufgabenbetreuung locken die Schülerinnen und Schüler genauso an wie diverse Arbeitsgemeinschaften des Trägervereins SC Budokan oder die schulischen Angebote.

Eine weitere wichtige Säule der pädagogischen Mittagsbetreuung ist das Mittagessen für Schüler und Lehrer. Das Küchenteam des SC Budokan serviert täglich eine direkt vor Ort frisch zubereitete, leckere und ausgewogene Mahlzeit.


Zahlen aus dem Schuljahr 2016/17:

Im Schuljahr 2016/17 hat die Schule 30 Klassen.

Die Grundschule läuft in alle Jahrgängen dreizügig (insgesamt 12 Klassen), die Hauptschule einzügig (fünf Klassen) und die Realschule (mit 13 Klassen) läuft in Jahrgang 5 dreizügig, in allen anderen Jahrgängen zweizügig.


Im November 2016 (Stichtag der Landesschulstatistik) besuchen 691 Schülerinnen und Schüler die Schule. 30 Nationalitäten sind in dieser Zahl enthalten;
der Anteil von Schülerinnen und Schülern mit einer nichtdeutschen Staatsangehörigkeit stellt dabei für die Schulgemeinde eine interessante kulturelle Bereicherung des Schullebens dar.


Unsere Schülerinnen und Schüler werden von 30 Lehrerinnen und 10 Lehrern unterrichtet - in dieser Zahl sind die von anderen Schulen zugeordneten Lehrkräfte nicht enthalten.

Dafür dass auch die Rahmenbedingungen passen, sorgen zwei Verwaltungsangestellte und zwei Hausmeister.